Trainingszeiten Tischtennis
Gymnastikgruppe "Bodyfit"
18.05.2026
Vor 25 Jahren – Bernd und Olli gewinnen internationales Turnier
Unvergessliche Tage für zwei Blau-Weiße beim intern. Turnier in Lloret de Mar
Zum wiederholten Mal machten sich 2001 wieder zwei Blau-Weiß Mitglieder auf den Weg zum 2-er Mannschaftsturnier nach Spanien. Oliver Koch und Bernd Walters starteten vom 14. – 18. Mai 2001 unter dem altbewährten Teamnamen „Wer trainiert – verliert“, in der Klasse bis Kreisliga. Sonntag-Mittag ging der Flieger, so hatte man genügend Zeit, sich am Abend in den verschiedenen Lokalitäten auf das am nächsten Tag beginnende Turnier vorzubereiten.
Das erste Gruppenspiel verlief genau nach Plan: Nach knapp einer Stunde lag man bereits 0:4 zurück und bekam dann den Ehrenpunkt mit der Bemerkung, weil ihr so lustig wart, quasi geschenkt. Unsere Antwort lautete: „Na dann bis zum Finale, da schlagen wir euch“. Darauf erntete man nur ein „Ja, ja, is‘ klar“. Verwundert, denn sie waren doch die „Favoriten“ 😉 versuchten man abends noch mehr zu feiern, als am Vorabend. (Was wohl auch gelang).
Das war erfolgreich, denn am Dienstag konnten die ersten Siege eingefahren werden (4:1 und 3:2). Ob’s an den „Bestechungen“ lag? Die Zwei hatten für jedes Team kleine Präsente besorgt, Mini TT-Schläger, auf denen „good luck in Lloret 2001 – von Bernd und Olli“ geschrieben stand. Das kam gut an, auch wenn die Gegner leider nicht auf den Vorschlag eingingen, mit den neuen Mini-Schlägern zu spielen. Diese Siege mussten natürlich gefeiert werden. Man schaffte es tatsächlich, die beiden Vorabende zu übertreffen.
Am nächsten Tag lobte der Organisator des Turniers, der im Hotel im Nebenzimmer wohnte, die Beiden: „Klasse, gestern Nacht habe ich euch gar nicht nach Hause kommen hören – da wart ihr schön leise!“ Auf die Frage, wann er denn frühstücken war antwortete er: So gegen 8 Uhr. Da ging ihnen ein Licht auf, denn da waren sie noch nicht zurück vom Feiern.
Am Mittwoch stand das entscheidende Spiel um den Einzug ins Viertfinale auf der Tagesordnung. Bis heute weiß niemand wie, aber sie schafften tatsächlich einen 3:2 Sieg. War das kein Grund zu feiern?
Mit schweren Beinen und dickem Kopf ging es dann Donnerstag in die Endphase des Mannschaftsturniers. Der Viertelfinalgegner (Vorrundenbilanz 19:1) unterschätze unsere Zwei wohl wegen der schwarzen Ringe unter den Augen und plötzlich stand das Blau-Weiß Team mit einem 3:1 Sieg im Halbfinale. Hier stand ihnen eine „Riese“ und ein „Guter“ gegenüber. Die Devise hieß: Beide knapp den „Guten“ schlagen, das Doppel gewinnen und gegen den „Riesen“ aus dem Schneider kommen. Gesagt getan – mit einem 3:1 stand man plötzlich im Finale.
F i i i i i i i i i i n a l e , o h - o h , F i i i i i i i i i i n a l e , o h – oh – oh – oh …
Im Endspiel wartete dann tatsächlich der erste Vorrundengegner, gegen den man ja sang- und klanglos 1:4 untergegangen war. Die waren natürlich hocherfreut uns als Gegner im Finale zu haben. Dementsprechend fiel ihre Begrüßung sehr herzlich aus. Aber ähnlich wie Deutschland gegen Ungarn bei der Fußball WM 1954 konnte das Trauma aus der Vorrunde abgelegt werden und der klar bessere Gegner wurde sensationell mit 3:2 besiegt.

Hurra - Turniersieger!
Der Hammer kam noch bei der Siegerehrung. Zusätzlich zum Riesen-Pokal für den Turniersieg erhielten unsere beiden Recken einen noch größeren Fairness-/Feten-Pokal überreicht. Und das alles bloß, weil Bernd und Olli eine Woche „die Backen voller Spaß“ hatten…

So schlafen Sieger
Redaktion - 08:14 @ Allgemein | 1 Kommentar
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